Die Region aktuell Drucken



Temperierung der Gebäudehülle nach Großeschmidt



Öffentlicher Vortrag und Diskussion

Mit Henning Großeschmidt



Am Donnerstag, den 9. November 2017 um 18 Uhr referierte Henning Großeschmidt, Restaurator für Museen und Denkmalpflege zum Thema: Optimales Heizen, Trockenlegung, Schimmelvorsorge und energetische Sanierung durch Gebäudehüllentemperierung. Er stellte die Grundlagen, Anwendungsbereiche und Kosten, der von ihm entwickelten Methode vor. Die Veranstaltung fand in der Minnesängerstube, Spitalstraße 10, in Gerolzhofen statt.

Insgesamt 35 Zuhörer waren der Einladung gefolgt.


 







Übergabe des Kernwegenetzkonzeptes




alt

Am 24. Juli wurde das Kernwegenetzkonzept für die Region MainSteigerwald im Rahmen einer Bürgermeisterrunde den 12 Gemeinden feierlich übergeben. Die Vertreter der BBV-Landsiedlung gaben einen kurzen Rückblick auf die gemeinsame Konzepterstellung: Ausgehend von der Auftaktveranstaltung am 18. Januar 2016 im Rahmen einer Bürgermeisterrunde wurden im Februar die Arbeitsgrundlagen, allen voran eine digitale Flurkarte beschafft, mit der dann im März die ersten Ortstermine in den Gemeinden mit Vertretern der Landwirtschaft und Jagdgenossen stattgefunden haben. Am 7. März wurden die ersten Ergebnisse den Bürgermeistern und dem Amt für Ländliche Entwicklung als Förderstelle der Konzeption vorgestellt. Am 9. Mai waren 25 Fachstellen und Träger öffentlicher Belange, z.B. die Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt, ins Regionalzentrum Frei:Raum nach Dingolshausen eingeladen, um fachliche Vorabeinschätzungen zu den geplanten Wegen abzugeben, sofern Schutzgebiete betroffen waren. Im Herbst wurden die bestehenden Wege hinsichtlich ihres baulichen Zustandes erfasst. Die Ergebnisse der Wegenetzplanung wurden der Öffentlichkeit am 23. November in Schwanfeld und am 24. November in Gerolzhofen vorgestellt. Im Frühjahr 2017 haben die 12 Ratsgremien der Gemeinden das Konzept offiziell beschlossen, anschließend hat der Auftragnehmer die Unterlagen und den Konzeptbericht fertig gestellt. Jede MainSteigerwald-Gemeinde hat nun einen Konzeptplan mit einer zeitlichen Umsetzungsempfehlung für die einzelnen Wege und prognostizierten Kosten für den Ausbau. Die Gesamtlänge der Kernwege in der Region beträgt 139,5 Kilometer. Hinsichtlich Ausbauzustand der Kernwege sind 86,9 % bereits befestigt, 12,6 % sind Erd- bzw. Grünwege und nur 0,5 % sind Lückenschlüsse, die bei Bedarf neu gebaut werden müssten. Die Planer stellen fest, dass bei 20,1 % der Wege (28 Kilometer) dringender Handlungsbedarf aufgrund des Ausbauzustandes besteht und diese maroden Abschnitte in den nächsten fünf Jahren instandgesetzt werden sollten. Der Großteil der Wege von 48,7 % (68 Kilometer) sollte in den nächsten fünf bis 15 Jahren modernisiert werden. Der restliche Teil von 31,2 % habe noch länger Zeit, bevor diese Wege schließlich ausgebessert werden müssen.

alt

Für den Ausbau der Wege können die Gemeinden Fördermittel beantragen, wobei die Höhe der Förderung nach den jeweiligen Fördertöpfen und weiteren Kriterien, wie der landwirtschaftlichen Vergleichszahl, zwischen 50 % und 85 % variiert. Durch das regionale Konzept ist die Förderung auch ohne ein Flurbereinigungsverfahren möglich und fällt höher aus.

Das regionale Kernwegenetzkonzept MainSteigerwald wurde durch das Amt für Ländliche Entwicklung mit 75 % gefördert.

alt


 




Inforeihe Bauen und Innenentwicklung

 

Im Juli fand wieder ein Vortrag der Inforeihe Bauen und Innenentwicklung der Region MainSteigerwald statt:

Der Architekt und Stadtplaner Andreas Unser, Beratungsstelle Barrierefreies Bauen BAG aus Schweinfurt, referierte am 10. Juli in Gerolzhofen zum Thema: Barrierefreies Bauen und Wohnungsanpassung. Insgesamt folgten 15 Interessierte der Einladung in die Minnesängerstube.

alt
Für alle Baumaßnahmen und Planungen im öffentlichen und privaten Bereich empfahl der Referent die barrierefreie Bauausführung, die im Durchschnitt nur maximal 1% Mehrkosten an den Gesamtbaukosten ausmache, d.h. auch ohne Inanspruchnahme staatliche Förderung sollte bei einem anstehenden Umbau gleich die Barrierefreiheit für ihren alten- und familiengerechten Wohnungskomfort und als Zukunftsoption berücksichtig werden.

Bei allen neuen öffentlichen Bauvorhaben, Sonderbauten und bauliche Anlagen muss das Gebäude barrierefrei nach DIN 18040 geplant werden. Bei privaten Wohngebäude im Neubau mit mindestens zwei Wohneinheiten ist die barrierefreie Ausbauweise gemäß Art 48 BayBO/ DIN 18040 auch zwingend vorgeschrieben, liegt aber seit der Verwaltungsreform wie auch die ENEV-Berechnung in der privatrechtlichen Haftung des Bauherren und Entwurfsverfassers und wird i.d.R. nicht mehr vom Bauamt überprüft.

Finanzielle Förderungen zur Barrierefreiheit seien für alle Bauherren auch Gemeinden, Vereinen und Körperschaften über die staatlich Förderbank KfW möglich oder im Privatbereich bei vorhandener Pflegestufe bzw. ärztlichem Gutachten durch die Kranken- und Pflegekassen sowie den Wohnbauförderstellen des Landratsamtes Schweinfurt und müssen bereits vor Beginn der Baumaßnahmen abgeklärt und beantragt werden.

 

Im Schweinfurter Rathaus im Raum 314 im 3.Stock finden in Kooperation mit dem Behindertenbeirat BMB und Agenda 21 - regelmäßige Fachberatungen zum Barrierefreien Bauen und Wohnungsanpassung statt – Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die nächsten Termine erfahren Sie unter Tel. 09721/ 25845 oder mit einer Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Dort können Sie auch individuelle Vor-Ort-Beratungen vereinbaren, deren Kosten förderfähig sind.







 





 

Mitgliederversammlung


Die diesjährige Mitgliederversammlung der Region MainSteigerwald e.V. fand am 27. April im Falkenbergzentrum in Donnersdorf statt. Der 1. Vorsitzende Lothar Zachmann stellte die aktuellen Projekte vor und gab einen Rückblick auf 2016.

Zu den aktuellen Projekten zählte die Umsetzung des regionalen Energiekonzeptes mit der Realisierung einer Photovoltaikanlage auf der Kläranlage in Frankenwinheim und den Planungen eines Nahwärmenetzes in einer Kommune. Ebenso erarbeitet wurde ein Förderprogramm für die Innenentwicklung, an dem sich neun Gemeinden betteiligen, um z.B. Maßnahmen an der Bausubstanz in den Orten zu fördern. Auch der Regionalmarkt in Gerolzhofen zählte zu den Projekten, bevor er mangels Interesse der Anbieterstände Mitte letzten Jahres eingestellt werden musste. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Erstellung eines regionalen Kernwegenetzkonzeptes für die Landwirtschaft und der Vorbereitung einer Ausschreibung eines regionalen Hochwasserrückhaltekonzepts am Oberlauf der Volkach und Schwarzach.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Lothar Zachmann als 1. Vorsitzender, Thorsten Wozniak als Stellvertreter, Tobias Blesch als Schriftführer und Herbert Fröhlich als Kassier gewählt. Als Kassenprüfer wurden Hubert Heilmann und Otto Kunzmann ausgewählt.







Öffentliche Vorstellung des
regionalen Kernwegenetzkonzept

 
 
 

Im Rahmen des ländlichen Kernwegenetzkonzeptes, das für die Region MainSteigerwald durch die BBV-Landsiedlung aus Würzburg erstellt wird, liegt der Plan für das zukünftige Netz der landwirtschaftlich genutzten Kernwege vor. In diesen sind die Wegevorschläge der Landwirtschaft und Gemeinden sowie die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange, wie z.B. Naturschutzbehörde und Wasserwirtschaftsamt eingeflossen. Da das Wegenetz auf eine Maschenbreite von 2 km ausgelegt werden sollte und die Wege interkommunal abgestimmt wurden, mussten einige Vorschläge entfallen; oder aus Gründen des Natur- bzw. Gewässerschutz abgeändert werden. Die Planungen für Schwanfeld, Wipfeld und Eisenheim wurden der Öffentlichkeit am 23.11. im Bürgerzentrum Schwanfeld durch Herrn Pfeuffer von der BBV Landsiedlung vorgestellt. Am 24.11. folgte die Infoveranstaltung in der Rüstkammer Gerolzhofen für die restlichen Gemeinden der VG und Stadt Gerolzhofen sowie Kolitzheim:

 

Im Mittelpunkt des Konzeptes, so Pfeuffer, stehen die landwirtschaftlichen Wirtschaftswege und die Gemeindeverbindungsstraßen, die als zukünftige Kernwege in Frage kommen. Viele dieser Wege sind aufgrund ihres Alters schlichtweg verbraucht und weisen teils erhebliche Schäden auf. Zudem hat der anhaltende Strukturwandel die Anforderungen an das Wegenetz verändert. Die landwirtschaftlichen Maschinen werden immer größer, schwerer und schneller – die bestehenden Wege sind dafür nicht mehr ausgelegt. Aber auch andere Nutzer drängen auf die Wirtschaftswege. Radfahrer, Wanderer und Reiter zeugen von einem veränderten Freizeitbedürfnis. Die Wege werden also multifunktional von verschiedenen Nutzergruppen in Anspruch genommen.


Wandel in der Landwirtschaft

 
Zur Aufnahme des landwirtschaftlichen Schwerlastverkehrs sind neben einer Sanierung vor allem größere Wegebreiten und eine höhere Tragfähigkeit erforderlich. Die sogenannten Kernwege sollen das bestehende Netz an übergeordneten Straßen (Staats-, Kreis- oder Bundesstraßen) verdichten und zugleich eine gemeindegebietsübergreifende Erschließungsfunktion erfüllen. Der Ausbau der Kernwege ist mit einer asphaltierten Tragschicht von 3,5 m Breite und bis 11,5 t Achslast vorgesehen.

 

Rege Beteiligung

 

Zunächst sind die in Frage kommenden Wegeverbindungen identifiziert und in jeder Gemeinde mit den relevanten Schlüsselpersonen (Bürgermeister, Gemeindevertreter, Ortsobmänner, Landwirte, Wegepflegeverbände etc.) erörtert worden. Danach wurden die Vorabeinschätzungen der Träger öffentlicher Belange eingeholt. Das mit der Konzepterstellung beauftragte Dienstleistungsunternehmen des Bayerischen Bauernverbandes, die BBV LandSiedlung, hat das Konzept erarbeitet und eine einfache bautechnische Erfassung der einzelnen Wegabschnitte vorgenommen. Diese Wege wurden dann in drei zukünftige Ausbauabschnitte unterteilt. Kurzfristig (in bis zu 5 Jahren ausbauen), mittelfristig (in 5 bis 15 Jahren ausbauen) und langfristig (nach 15 Jahren ausbauen). Insgesamt wurden in der Region Main-Steigerwald rd. 140 km Kernwege ausgewiesen, die sich zu ca. 98 % auf bereits vorhanden Weg Trassen befinden.

 

Konzept als Planungsgrundlage

 

Herr Krüger vom Amt für Ländliche Entwicklung verdeutlichte in seinem Vortrag, dass das Konzept zunächst nur die Grundlage für die spätere Beantragung und Förderung der Ausbauvorhaben darstellt. Ob und wann ein Kernweg ausgebaut wird, entscheidet allein die betreffende Gemeinde. Je nach Dringlichkeit und Haushaltslage werden bis zur Ertüchtigung einzelner Wegabschnitte mehrere Jahre vergehen. Durch die Aufnahme in das Konzept wird jedoch schon jetzt die erste Voraussetzung für eine spätere Förderung geschaffen. Die Kosten für die Konzepterstellung (75%) sowie den späteren Ausbau der Kernwege werden durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE) gefördert. In den Genuss der Fördermittel kommen die Gemeinden nur, weil sie im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung zusammenarbeiten. Die interkommunale Kooperation unter dem Dach der Region MainSteigerwald e.V. lohnt sich also auch finanziell.


Hohe Akzeptanz


Insgesamt waren 80 Interessierte der Einladung nach Schwanfeld und Gerolzhofen gefolgt und zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Wegenetz. Einzelne Nachfragen gab es bei Wegkreuzungen, deren Winkel als zu spitz für eine Einfahrt wahrgenommen wurden. Die Planer stellten in Aussicht, dass ausreichende Radien bei den Ein- und Ausfahrten dann in den konkreten Bauplanungen berücksichtigt würden. Ebenso wurde der Flächenverbrauch durch Gräben von den Zuhörern angesprochen. Die Referenten verdeutlichten die Notwendigkeit eines Wegseitengrabens zur Entwässerung. Auch die anwesenden Bürgermeister sprachen sich dafür aus, da die Wege länger hielten und Folgekosten bei der Instandhaltung durch die Gemeinden reduziert würden.


Die Fertigstellung des Konzeptes ist für den Sommer geplant.








UFRA 2016



Die Region MainSteigerwald informierte am 9. Oktober auf der UFRA über das Thema Innenentwicklung. Zusammen mit den drei anderen Allianzen im Landkreis Schweinfurt und dem Regionalmanagement wurden die Besucher über die Chancen und Fördermöglichkeiten der Innenentwicklung im Schweinfurter Land informiert. Während die Erwachsenen die Infos erhielten, konnten die Kinder Malvorlagen zur fränkischen Baukultur und Ortsansichten aus der Region ausmalen.

alt












Das Regionalbüro ist umgezogen
 
 

Die Geschäftsstelle MainSteigerwald ist ab sofort in der Spitalstraße 6 in Gerolzhofen zu finden. Geschäftsführer Sebastian Restetzki hat ein gemeinsames Büro mit dem neuen Stadtteilmanagement/ Stadtmarketing für Gerolzhofen, Herrn Daniel Hausmann. Dies ist auch der engen Zusammenarbeit beider Einrichtungen, z.B. beim Projekt Regionalmarkt Gerolzhofen, geschuldet. Die räumliche Zusammenlegung geht u.a. auf das Entwicklungskonzept MainSteigerwald zurück und soll die gemeinsamen Projekte verstetigen. Immer mittwochs hat in der Spitalstraße 6 dann auch die Nachbarschaftshilfe Gerolzhofen, Frau Edith Kimmel, ihre Sprechstunde.

alt

                                      Von links: Sebastian Restetzki, Edith Kimmel und Daniel Hausmann





Förderung bis 2019 bewilligt


alt

 

 

In der Bürgermeisterrunde MainSteigerwald am 07. März übergab Baudirektor Johannes Krüger vom Amt für Ländliche Entwicklung in Unterfranken den Förderbescheid 2016-2019.

Die Region MainSteigerwald wird damit auch in den nächsten Jahren dank der Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken Projekte aus dem integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept umsetzen. Die elf Gemeinden Schwanfeld, Wipfeld, Kolitzheim, Lülsfeld, Frankenwinheim, Sulzheim, Donnersdorf, Michelau, Dingolshausen, Markt Oberschwarzach, Markt Eisenheim und die zwölfte im Bunde, die Stadt Gerolzhofen, einigten sich auf eine Fortsetzung der regionalen Zusammenarbeit. Bewilligt sind bis August 2019 Fördermittel in Höhe von 78.000 Euro für die Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Fortsetzung der Bewerbung des 2FrankenRadweges, der Verstetigung des Regionalmarktes in Gerolzhofen, der Schaffung und Verbesserung kommunaler Förderprogramme für Bau- und Erhaltungsmaßnahmen in den Altorten, der Zusammenarbeit in der Gewässerentwicklung, der Etablierung der Inforeihe Bauen und Innenentwicklung, der Verbesserung des ÖPNV in der Region sowie der Entwicklung eines regionalen Kernwegenetzkonzeptes für die Landwirtschaft. Für letzteres wurde mit der BBV-Landsiedlung aus Würzburg ein externes Büro beauftragt. Dafür fließen zusätzlich 36.000 Euro Fördermittel.

Bis Dezember 2015 sind für die projektbezogene Umsetzungsbegleitung in die Region MainSteigerwald 315.000 Euro geflossen, darin enthalten sind auch die ILEK-Erstellung und das Energiekonzept, sowie Personal- und Sachkosten für die Umsetzungsbegleitung ab September 2012. Der Zuschuss des ALE betrug dabei 220.000 Euro (rund 70%). Bis 2019 sind weitere 104.000 Euro als Kosten veranschlagt, das ALE wird davon bis zu 75% fördern.

 

 
 


 

 

Kommunales Förderprogramm zur Innenentwicklung

 

Neun Gemeinden der Region MainSteigerwald stimmten sich zu einem regionalen Förderprogramm zur Innenentwicklung ab: Demnach sollen Baumaßnahmen primär in den Altorten unter bestimmten Bedingungen auf freiwilliger Basis durch die Gemeinden gefördert werden. Ein Arbeitskreis Innenentwicklung hat dazu die Kriterien erarbeitet: So werden 10% der Investitionskosten für eine Baumaßnahme im sichtbaren Außenbereich bis zu einem Höchstbetrag von 15.000 Euro erstattet. Bei Maßnahmen im Innenbereich sind es 5%. Die Investitionskosten müssen dabei mindestens 30.000 Euro umfassen. Welche Gebiete in den Ortsteilen gefördert werden, müssen die Gemeinden eigenständig festlegen. Bauherren müssen VOR Beginn der Maßnahme einen Antrag bei ihrer Gemeinde stellen.

Die in Gerolzhofen und Kolitzheim bestehenden kommunalen Förderprogramme bleiben bestehen.


 





Gewässerentwicklung in der Region MainSteigerwald

 

Den Gewässernachbarschaftstag 2015 im Landkreis Schweinfurt haben die Gemeinden der Region MainSteigerwald als Auftakt für das ILEK-Projekt Gewässerentwicklung genutzt. Am 29. September trafen sich Vertreter der Gemeinden, der Wasserwirtschaft und verschiedener Behörden zu einem Austausch zur EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Veranstaltung wurde vom Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kolitzheim und der Geschäftsstelle MainSteigerwald organisiert. Neben Fachvorträgen am Vormittag zum Thema Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz und Erosionsschutz an Uferstreifen wurden am Nachmittag zahlreiche gelungene Beispiele für Renaturierungen in der Region zwischen Main und Steigerwald aufgesucht:

alt
Der Moorbachgraben bei Zeilitzheim als ökologische Nische zwischen landwirtschaftlich genutzten Feldern.

alt
Der renaturierte Abschnitt der Volkach bei Dingolshausen als Lebensraum für Mensch und Tier sowie effektiver Hochwasserschutz.

Dabei wurde deutlich, dass nicht immer größere Eingriffe in die Gewässer notwendig sind, um beispielsweise die Fließgeschwindigkeit des Wassers zu verringern. Dies kann auch durch platzierte Hindernisse im Bachlauf erreicht werden.
alt

Dadurch entstehen ökologische Nischen und ein besserer Hochwasserschutz. Schutz vor Bodenerosion bieten Gründüngerpflanzen, die parallel oder zwischen den Fruchtfolgen eingesetzt werden. Auch kann durch diese der Nitrateintrag in Böden und das Grundwasser verringert werden. Am 26. November war das nächste Treffen mit dem Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen für die Gemeinden MainSteigerwald. Dieses hat sich mit den kommunalen Aufgaben bei der Unterhaltung Gewässer 3. Ordnung beschäftigt, spezifische Themen der Gemeinden aufgegriffen und Maßnahmen aufgezeigt. In der Planung ist nun ein regionales Gewässerentwicklungskonzept entlang der Volkach, das den Schwerpunkt auf den Hochwasserschutz legt.


 



 

2FrankenRadweg im Bayernnetz für Radler

 

 

Der 2FrankenRadweg, der die Städte Würzburg und Bamberg miteinander verbindet, wurde im Kern ins Bayernnetz für Radler aufgenommen. Im Rahmen der BR-Radltour Anfang August hat Staatsminister Joachim Herrmann die frohe Botschaft übergeben. Das Bayernnetz besteht aus einem zusammenhängenden Netz hochwertiger Radwege im gesamten Freistaat. Auf der Homepage www.bayern-info.de heißt es dazu:

„Bayerns schönste Radwege: 120 Fernradwege für Jung und Alt

Das Bayernnetz für Radler ist ein Premiumradroutennetz des Freistaats Bayern, mit dem alle Landesteile erschlossen werden. Mit seinen insgesamt ca. 8.800 km langen, attraktiven und durchgängigen Radrouten erfreut es sich bei Einheimischen und Gästen größter Beliebtheit.“

Die Region MainSteigerwald e.V. freut sich mit allen Verantwortlichen in der Region über die Auszeichnung, allen voran der 1. Vorsitzende Bürgermeister Lothar Zachmann, Arbeitskreissprecher Thomas Vizl und die Leiterin der Tourist-Information Beate Glotzmann.

Der 2FrankenRadweg berührt in Volkach den Mainradweg und in Pettstadt den Regnitzradweg. Der Abschnitt dazwischen konnte als Verbindung in das Bayernnetz aufgenommen werden. In den Landkreisen Kitzingen, Schweinfurt und Bamberg wird der Weg in den nächsten Tagen mit den Y-Logos des Bayernnetzes versehen.

Bereits 2013 wurde der Weg in Gerolzhofen auf dem Marktplatz durch Staatsminister Joachim Herrmann eröffnet und wird seither rege nachgefragt. Das Faltblatt zur Strecke ist in allen Tourist-Information in der Region erhältlich.